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Datensouveränität mit lokalen LLMs

Wenn Unternehmensdaten das Haus nicht verlassen sollen Large Language Models...

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Anomaly Detection

Wenn Maschinen flüstern, bevor sie ausfallen Wie KI aus Maschinendaten...

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EVACO Expertise: Wie KI die BI-Rolle verändert

EVACO Data Scientist Tobias Eickmanns hat das Fachmagazin BI-Spektrum als...

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EVACO ist Sponsor der Qlik AI Reality Tour 2026 in Deutschland

Als Qlik Partner der ersten Stunde ist EVACO auch in...

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Datensouveränität mit lokalen LLMs

Wenn Unternehmensdaten das Haus nicht verlassen sollen

Large Language Models fassen Verträge zusammen, beantworten Kundenanfragen und durchsuchen Dokumentenberge in Sekunden. Was als Experiment begann, ist in vielen Unternehmen längst Teil des Arbeitsalltags. Mit jeder Anfrage fließen dabei Daten in diese Systeme, und damit rückt eine Frage unweigerlich in den Mittelpunkt: Was geschieht eigentlich mit diesen Daten?

Die gute Nachricht: Darauf gibt es heute deutlich bessere Antworten als noch vor wenigen Jahren. Die großen Cloud-Anbieter haben auf die gestiegenen Anforderungen an Datenschutz und Datensouveränität reagiert. Je nach Anbieter, Region und Vertragsmodell kannst Du Daten heute innerhalb der EU verarbeiten lassen, vertraglich gegen eine Nutzung fürs Modelltraining absichern und durch Verschlüsselung sowie fein abgestufte Berechtigungskonzepte schützen. Für viele Unternehmen und Anwendungsfälle sind das tragfähige Optionen.

Manchen reicht das nicht. Wenn Du besonders sensible Informationen verarbeitest, strengen regulatorischen Vorgaben unterliegst oder schlicht maximale Kontrolle behalten willst, möchtest Du einen Schritt weiter gehen: Die Daten sollen die eigene Infrastruktur gar nicht erst verlassen. Für genau diese Fälle sind lokale LLMs eine ernstzunehmende Alternative.

Die Vorteile lokaler Modelle

Der entscheidende Vorteil ist Kontrolle. Bei einer konsequent lokalen Architektur läuft die gesamte Verarbeitung auf Deiner eigenen Infrastruktur. Keine Anfrage und kein vertrauliches Dokument verlässt Dein Unternehmen. Entscheidend ist dabei der Blick auf die ganze Kette: Neben dem Sprachmodell selbst gehören auch Embeddings, Vektordatenbank, Schnittstellen, Logging, Monitoring und gegebenenfalls die Dokumenten- und OCR-Verarbeitung dazu. Erst wenn all diese Komponenten lokal oder kontrolliert betrieben werden, entsteht echte Datensouveränität.

So bleiben Informationen innerhalb Deiner eigenen Systemgrenzen, was Datenschutz, Compliance und die Einhaltung interner Sicherheitsrichtlinien spürbar erleichtert. Im Gegenzug bleibt auch die Verantwortung bei Dir: Berechtigungen, Verschlüsselung, Betrieb und Wartung wollen sauber geplant und umgesetzt sein.

Hinzu kommt Unabhängigkeit. Wenn Du lokal betreibst, hängst Du weder an den Preismodellen noch an den Nutzungsbedingungen oder der Verfügbarkeit einzelner Anbieter. Auch die Kosten verschieben sich: An die Stelle der Abrechnung pro Anfrage treten kalkulierbare Aufwände für Infrastruktur und Betrieb. Das ist nicht zwangsläufig günstiger, aber deutlich planbarer.

Und schließlich: Anpassbarkeit. Lokale Lösungen lassen sich gezielt auf Fachbereiche, Datenbestände und Prozesse zuschneiden, etwa über Retrieval-Augmented Generation, klare Systemvorgaben oder bei Bedarf Fine-Tuning. So entstehen Anwendungen, die nicht generisch auf Sprache reagieren, sondern fest in Deinem Unternehmenskontext verankert sind.

Von der lokalen Lösung zur eigenen KI-Plattform

Auf dieser Basis kannst Du konkrete Anwendungen aufbauen: interne Wissensassistenten, die automatisierte Auswertung großer Dokumentenbestände oder die Anbindung an bestehende Fachsysteme. Strategisch weitergedacht kann daraus eine eigene lokale KI-Plattform werden, die als gemeinsame Grundlage für unterschiedliche Anwendungen in Deinem Unternehmen dient.

Eine Einschränkung gehört ehrlicherweise dazu: Der lokale Betrieb bietet nicht die Flexibilität der Cloud. Schnelles Skalieren, der sofortige Zugriff auf die jeweils neuesten Modelle und das vollständige Auslagern des Betriebs stehen lokal nicht im gleichen Maße zur Verfügung. Umso wichtiger ist es, Deine Anforderungen vorab präzise zu klären: Welche Anwendungsfälle und Daten stehen im Fokus? Welche Modellgröße ist nötig, mit welcher Last ist zu rechnen? Und welche Vorgaben gelten für Sicherheit, Betrieb und Integration in Deine bestehende Systemlandschaft?

Der richtige Einstieg

Genau diese Klarheit lässt sich am besten in gezielten Workshops schaffen, in denen Anforderungen, Anwendungsfälle und technische Rahmenbedingungen gemeinsam herausgearbeitet werden. Das Ergebnis ist die Grundlage für eine belastbare Architekturentscheidung.

Und weil der Aufbau einer lokalen Lösung Zeit und Investitionen bedeutet, lohnt sich oft noch ein Schritt davor: die Auseinandersetzung mit Deiner KI-Strategie. Sie stellt sicher, dass Prioritäten richtig gesetzt werden und die spätere technische Lösung, ob Cloud, lokal oder hybrid, tatsächlich auf Deine Unternehmensziele einzahlt, statt isoliert zu entstehen.

Genau hier setzt EVACO an: von der strategischen Einordnung über konkrete Workshops bis zur Konzeption und Umsetzung passender KI-Lösungen. Gern beraten wir Dich unverbindlich, welcher Ansatz für Dein Unternehmen der richtige ist. Du erreichst uns unter info@evaco.de info@evaco.de.

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Anomaly Detection

Wenn Maschinen flüstern, bevor sie ausfallen

Wie KI aus Maschinendaten ein Frühwarnsystem für Produktion und Instandhaltung macht

Moderne Maschinen sprechen längst eine eigene Sprache. Sie senden kontinuierlich Signale über Temperaturen, Vibrationen, Drücke, Ströme, Energieverbrauch, Zykluszeiten und viele weitere Betriebsparameter.
Das Problem: Diese Signale sind oft leise.
Ein Lager läuft etwas wärmer als gewöhnlich. Eine Vibration verändert ihr Muster. Der Energieverbrauch steigt schleichend. Taktzeiten driften auseinander. Für sich genommen wirkt jeder einzelne Wert vielleicht noch unkritisch. Im Zusammenspiel können solche Veränderungen aber ein früher Hinweis darauf sein, dass sich ein Problem anbahnt.
Genau hier setzt KI-gestützte Anomalieerkennung an.
Sie hilft dabei, Auffälligkeiten in Maschinendaten frühzeitig sichtbar zu machen – nicht erst, wenn ein Grenzwert überschritten wurde, sondern bereits dann, wenn sich das Verhalten einer Anlage vom gewohnten Normalbetrieb entfernt.

Warum das relevant ist

Ungeplante Stillstände gehören zu den teuersten Problemen in der Produktion. Sie verursachen nicht nur Reparaturkosten, sondern oft auch Ausschuss, Lieferverzögerungen, hektische Eingriffe in laufende Prozesse und zusätzliche Belastung für Instandhaltung und Produktion.
Wie groß dieser Hebel ist, zeigt der Siemens-Report „The True Cost of Downtime 2024″: Demnach verlieren die weltweit 500 größten Unternehmen jährlich rund 1,4 Billionen US-Dollar durch ungeplante Stillstände – etwa 11 Prozent ihres Umsatzes. Im Automotive-Sektor kann eine Stunde Stillstand in einem großen Werk im Schnitt rund 2,3 Millionen US-Dollar kosten. [1]
Die Größenordnungen im Mittelstand sind andere. Der Mechanismus ist derselbe: Wenn Anlagen ungeplant stehen, wird es schnell teuer.

Warum klassische Überwachung oft nicht ausreicht

Viele Unternehmen arbeiten mit festen Grenzwerten, Wartungsintervallen und Alarmlisten. Diese Instrumente sind wichtig, reichen bei komplexen Maschinendaten aber häufig nicht aus.
Denn feste Grenzwerte erkennen nur, was vorher definiert wurde. Schleichende Veränderungen bleiben oft unsichtbar, solange sie sich innerhalb der Toleranzen bewegen. Hinzu kommt: Viele Probleme zeigen sich nicht in einem einzelnen Sensorwert, sondern im Zusammenspiel mehrerer Signale.
Eine Temperatur kann für sich genommen unauffällig sein. In Kombination mit einer bestimmten Drehzahl, Last und Vibration kann sie aber bereits ein klares Warnsignal darstellen.
Dazu kommt das bekannte Alarm-Dilemma: Werden Grenzwerte zu eng gesetzt, entstehen zu viele Fehlalarme. Werden sie zu weit gesetzt, kommen Warnungen zu spät.

Wie KI Anomalien in Maschinendaten erkennt

KI-Modelle lernen aus historischen Daten, wie sich eine Maschine im Normalbetrieb verhält – über unterschiedliche Sensoren, Betriebszustände, Produktvarianten und Lastsituationen hinweg.
Statt nur starre Schwellenwerte zu überwachen, erkennt das Modell Abweichungen vom gelernten Normalverhalten. Dadurch können Auffälligkeiten sichtbar werden, obwohl jeder einzelne Messwert noch im grünen Bereich liegt.
Typische Beispiele sind:
  • schleichender Verschleiß an Lagern, Antrieben oder Werkzeugen
  • ungewöhnliche Vibrations- und Geräuschmuster
  • Temperatur- und Druckdrifts
  • veränderter Energieverbrauch
  • abweichende Zyklus- und Taktzeiten
  • Sensorfehler oder Messwertausfälle
Ein wichtiger Vorteil: Für viele Anwendungsfälle werden keine umfangreichen historischen Ausfalldaten benötigt. Unüberwachte Verfahren können bereits aus dem Normalbetrieb lernen und Abweichungen davon erkennen. Das ist besonders relevant, weil echte Ausfälle in vielen Unternehmen selten, schlecht dokumentiert oder sehr unterschiedlich sind.

Von der Anomalie zur konkreten Handlung

Eine erkannte Anomalie allein schafft noch keinen Nutzen.
Entscheidend ist, was danach passiert: Wird die Meldung richtig eingeordnet? Erreicht sie die zuständige Person? Ist nachvollziehbar, welche Sensoren betroffen sind? Gibt es eine Priorisierung? Kann das Team erkennen, ob ähnliche Muster in der Vergangenheit bereits aufgetreten sind?
Der eigentliche Wert entsteht deshalb nicht nur im Modell, sondern in der Einbettung in den Arbeitsalltag.
Ein gutes Frühwarnsystem beantwortet Fragen wie:
  • Welche Maschine verhält sich auffällig?
  • Seit wann tritt die Abweichung auf?
  • Welche Sensoren oder Betriebszustände treiben die Anomalie?
  • Wie dringend ist die Situation?
  • Gab es vergleichbare Muster bereits früher?
  • Welche Maßnahme wurde damals ergriffen?
So wird aus Maschinendaten keine weitere Alarmliste, sondern ein praktisches Werkzeug für Produktion und Instandhaltung.

Warum sich der Schritt rechnet

Der wirtschaftliche Nutzen von Predictive Maintenance ist gut belegt.
McKinsey beziffert den typischen Effekt datenbasierter vorausschauender Instandhaltung auf 30 bis 50 Prozent weniger Maschinenstillstand und 20 bis 40 Prozent längere Maschinenlebensdauer. [2]
Das U.S. Department of Energy kommt zu ähnlichen Ergebnissen: Gegenüber rein präventiver Wartung lassen sich demnach 8 bis 12 Prozent der Kosten einsparen. Als Branchendurchschnitte nennt die Behörde unter anderem 25 bis 30 Prozent geringere Wartungskosten, 70 bis 75 Prozent weniger Ausfälle und 35 bis 45 Prozent weniger Stillstandszeit. [3]
Auch die Studie „Predictive Maintenance 4.0″ von PwC und Mainnovation – eine Befragung von 268 Unternehmen aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien – bestätigt den Nutzen in der Praxis: 95 Prozent der Anwender berichten von Verbesserungen bei mindestens einem zentralen Werttreiber. 60 Prozent verzeichnen konkret eine höhere Anlagenverfügbarkeit, im Durchschnitt um 9 Prozent. [4]
Neben diesen Kennzahlen entstehen weitere Vorteile: Wartungsfenster lassen sich besser planen, Ersatzteile gezielter disponieren, Ausschuss reduzieren und Teams werden entlastet, weil sie Probleme angehen können, bevor sie eskalieren.

Worauf es bei der Umsetzung ankommt

Ein belastbares System zur Anomalieerkennung entsteht nicht dadurch, dass beliebige Sensordaten in ein Modell geladen werden.
Damit aus Rohdaten ein zuverlässiges Frühwarnsystem wird, braucht es drei Dinge: gute Daten, Domänenwissen und eine saubere Integration in bestehende Prozesse.
Dazu gehören:
  • eine ehrliche Bestandsaufnahme der vorhandenen Daten und Sensorik
  • eine stabile Datenanbindung aus Steuerungen, SCADA-, MES- oder anderen Produktionssystemen
  • die Einbindung des Erfahrungswissens aus Produktion und Instandhaltung
  • ein klarer Umgang mit Fehlalarmen und Rückmeldungen aus dem Betrieb
  • ein schrittweiser Start mit einer Pilotanlage statt eines Big-Bang-Projekts
  • klare Zuständigkeiten für Betrieb, Pflege und Weiterentwicklung der Modelle
Gerade der letzte Punkt wird häufig unterschätzt. Anomalieerkennung ist kein einmaliges Analyseprojekt, sondern ein lernendes System, das mit dem Betrieb besser wird.

Kein weiteres Dashboard

Die große Chance liegt darin, vorhandene Maschinendaten in ein aktives Frühwarnsystem zu verwandeln.
Nicht als weiteres Dashboard, das im Tagesgeschäft untergeht. Sondern als praktischer Begleiter für Produktion und Instandhaltung: mit klaren Hinweisen, priorisierten Auffälligkeiten und konkretem Kontext für die nächsten Schritte.
So werden kleine Abweichungen sichtbar, bevor daraus teure Ausfälle werden.
Und genau dort entsteht der Nutzen: weniger Überraschungen, mehr Planbarkeit und Anlagen, die zuverlässiger laufen.
Wenn Du sehen möchtest, wie sich Anomalien in den Maschinendaten Deines Unternehmens frühzeitig erkennen lassen, komm gerne auf uns zu. Wir unterstützen bei der Bewertung der Datenlage, der Auswahl geeigneter Use Cases und der Umsetzung KI-gestützter Frühwarnsysteme für Produktion und Instandhaltung.

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EVACO Expertise: Wie KI die BI-Rolle verändert

EVACO Data Scientist Tobias Eickmanns hat das Fachmagazin BI-Spektrum als Gastautor bereichert. In seinem Beitrag zeigt er, wie generative KI, MCP und dialogbasierte Analysen die Rolle von BI-Entwicklern grundlegend transformieren.

Vom Entwickler zum Orchestrator

Wie beeinflusst generative KI die Arbeit in Business Intelligence? Dieser Frage widmet sich EVACO Data Scientist Tobias Eickmanns in seinem Gastbeitrag für das BI-Spektrum, Ausgabe 02/2026.

Unter dem Titel „Vom Entwickler zum Orchestrator: Die neue Rolle des BI-Entwicklers“ beleuchtet er, warum klassische Dashboards und vordefinierte Berichtspfade zunehmend an Grenzen stoßen. Fachbereiche erwarten heute schnelle, kontextbezogene Antworten. Analysen entstehen immer häufiger im Dialog statt in statischen Cockpits.

Vom Dashboard zur dialogbasierten Analyse

Tobias macht gleich am Anfang seines Beitrags deutlich: Business Intelligence steht vor einem Paradigmenwechsel. Generative KI ermöglicht es, Fragen in natürlicher Sprache zu stellen, dynamisch auszuwerten und Ergebnisse kontextbezogen einzuordnen.

Damit verschiebt sich der Fokus weg von der reinen Visualisierung einzelner Berichte. Entscheidend wird, ob Datenmodelle, Metadaten und Geschäftsregeln so aufbereitet sind, dass KI-gestützte Systeme fachlich korrekte Antworten liefern können.

MCP als Bindeglied zwischen KI und BI

Ein zentraler Aspekt des Gastbeitrags ist das Model Context Protocol (MCP), das sich anschickt, zum USB-Standard für KI Schnittstellen zu werden. MCP dient als technisches Bindeglied zwischen Sprachmodellen und BI-Systemen. Es ermöglicht einen kontrollierten Zugriff auf Daten, Metadaten und fachliche Logiken.

Für Unternehmen ist das besonders relevant, weil KI-Systeme nicht isoliert auf Basis ihres Trainingswissens antworten sollen. Stattdessen müssen sie auf eine verlässliche Datenbasis zugreifen können – inklusive Berechtigungen, Governance und klar definierter Kennzahlen.

Die neue Rolle von BI-Entwicklern

Tobias teilt in seinem Fachbeitrag seine Einschätzung, dass BI-Entwickler durch diese Entwicklung nicht überflüssig werden. Aber ihre Rolle verschiebt sich, denn Aus Berichtserstellern werden zunehmend Orchestratoren: Sie kuratieren semantische Modelle, sichern Datenqualität, definieren Geschäftsregeln und sorgen dafür, dass KI-gestützte Analysen fachlich belastbar bleiben.

Einschätzung:

  • Dateninteraktion in natürlicher Sprache führt zu einem Wandel von klassischer BI zu generativen Analysen.
  • Schwerpunkt verändert sich von der Erstellung einzelner Berichte zur Bereitstellung von Datenmodellen, Metadaten und Geschäftsregeln, damit KI-gestützte Systeme fachlich korrekte Antworten liefern können.
  • Im Fokus stehen MCP, semantische Modellierung und Governance.
  • Die Rolle von BI-Entwicklern verschiebt sich vom Report-Building zur Orchestrierung.
  • Unternehmen sollten KI-gestützte BI über klare Datenmodelle und Pilotprojekte absichern.

Tobias resümiert: BI bleibt – mit neuem Schwerpunkt

Der Gastbeitrag im BI-Spektrum zeigt: Der Wandel in Business Intelligence ist kein reiner Technologietrend. Er betrifft Prozesse, Rollenbilder und die Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen, BI-Teams und KI-Systemen.

Für EVACO ist klar: Verlässliche KI-gestützte Analysen entstehen nicht allein durch leistungsfähige Modelle. Sie brauchen saubere Datenstrukturen, klare fachliche Logik und eine starke Governance.

Zum Gastbeitrag auf es hier, das PDF findest Du hier. Wenn Du mehr darüber erfahren willst, wie generative BI, MCP und semantische Modellierung deine Datenstrategie weiterbringen können, komm gerne in unsere KI-Sprechstunde und finde heraus, wie du deine BI-Umgebung fit für KI-gestützte Analysen machst.

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EVACO ist Sponsor der Qlik AI Reality Tour 2026 in Deutschland

Als Qlik Partner der ersten Stunde ist EVACO auch in 2026 Sponsor der Qlik AI Reality Tour. Die jährliche Eventreihe bringt Business- und IT-Entscheiderinnen und -Entscheider zusammen, um zu zeigen, wie Data, Analytics und AI in der Praxis messbare Ergebnisse schaffen.

AI Reality Tour 2026: AI in die Praxis bringen

Die Qlik AI Reality Tour 2026 ist eine globale Eventreihe, die Unternehmen dabei unterstützt, von AI-Ambition zu realen, messbaren Business Outcomes zu kommen. In der DACH-Region macht die Tour in Wien, Zürich und Düsseldorf Station.

Im Mittelpunkt stehen konkrete Use Cases, Customer Stories und praxisnahe Einblicke rund um Data, Analytics und AI. Das Format richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider aus Business und IT und verbindet strategische Keynotes mit Roundtables, Panel-Formaten, Breakout Sessions und Networking.

Warum EVACO die AI Reality Tour unterstützt

EVACO begleitet Unternehmen dabei, Daten nutzbar zu machen und AI Initiativen erfolgreich umzusetzen. Die AI Reality Tour bietet den passenden Rahmen, um über aktuelle Herausforderungen, konkrete Einsatzszenarien und nächste Schritte rund um datengetriebene Entscheidungen und AI zu sprechen.

Der besondere Fokus der Tour liegt nicht auf klassischem Konferenzprogramm, sondern auf hochwertigem Austausch. Alle Teilnehmer sind direkt in das Event-Erlebnis eingebunden und kommen in abwechslungsreichen Formaten mit einander ins Gespräch.

Was dich vor Ort erwartet

Die AI Reality Tour 2026 macht am 24. Juni 2026 im Capitol Theater Düsseldorf halt. Auf der Agenda stehen unter anderem visionäre Keynotes, Roundtable-Diskussionen und Kundenerfahrungen. Qlik-Demos sowie Breakout Sessions geben Einblick in die gelebte Praxis.

Gemeinsam über Data, Analytics und AI sprechen

Du planst, Data und AI stärker in deinem Unternehmen zu verankern? Dann ist die AI Reality Tour eine gute Gelegenheit, um konkrete Ansätze kennenzulernen, Fragen zu stellen und dich mit Expertinnen und Experten auszutauschen. In ungezwungener Atmosphäre bleibt genug Zeit für Networking und fachlichen Austausch mit den Qlik-Experten und anderen Kunden.

Wir freuen uns, Dich bei der Qlik AI Reality Tour 2026 zu treffen – hier kannst Du Dich kostenlos anmelden!

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https://pages.qlik.com/AIRealityTour_Duesseldorf.html?utm_campaign=701R500000YMuo7IAD&utm_medium=email&utm_source=Partner&utm_team=FLD&utm_content=Evaco

EVACO live auf der DATEV Marketplace Expo 2026

EVACO ist am 16. Juni 2026 von 09:00–16:30 Uhr live...

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EVACO ist Sponsor der Qlik AI Reality Tour 2026 in Deutschland

Als Qlik Partner der ersten Stunde ist EVACO auch in...

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AI-Strategie-gross-denken

Das größte Risiko einer AI-Strategie: zu klein denken

Viele Unternehmen starten mit kleinen AI-Pilotprojekten. Das ist sinnvoll –...

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KI gegen Brain-Drain: damit kein Wissen das Unternehmen verlässt

Damit Wissen bleibt, wenn Menschen gehen In vielen Unternehmen steckt...

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EVACO live auf der DATEV Marketplace Expo 2026

EVACO ist am 16. Juni 2026 von 09:00–16:30 Uhr live auf der DATEV-Marktplatz Expo. Im Fokus steht unsere Lösung DATEV Connect für schnelle, übersichtliche Analysen von DATEV-Daten in Qlik und Microsoft Power BI.

DATEV-Marktplatz Expo online bietet dir die Möglichkeit, das DATEV-Ökosystem im Detail kennenzulernen. Rund 60 DATEV-Marktplatz Partner stellen ihre Lösungen im Rahmen einer virtuellen Messe mit Live-Demos vor.

DATEV Connect: Finanzdaten schneller verstehen

Mit EVACO DATEV Connect lassen sich Finanzdaten einfach und strukturiert aus DATEV auswerten – zum Beispiel GuV, BWA oder OP-Listen. Die Lösung stellt vordefinierte Analysen bereit, die direkt genutzt und bei Bedarf erweitert werden können. Das offene Datenmodell ermöglicht zudem die Anbindung weiterer Datenquellen. So wird aus DATEV-Daten eine belastbare Grundlage für transparentes Finanzcontrolling, bessere Auswertungen und fundierte Entscheidungen.

Für Qlik und Microsoft Power BI

DATEV Connect unterstützt Finanzanalysen in Qlik und Microsoft Power BI. Zu den Highlights zählen unter anderem die Analyse von Buchhaltungsdaten über mehrere Unternehmen hinweg, individuelle Berichtsschemata und der Drilldown vom Bericht bis zur Einzelbuchung. Für Qlik und Power BI ermöglicht der EVACO DATEV Connector die Analyse von Daten aus Rechnungswesen, Kostenrechnung und offenen Posten. Gängige Finanzkennzahlen können über eine vordefinierte HGB-Kontenzuordnung berechnet und visualisiert werden. Dein Nutzen sind automatisierte Finanz-Dashboards, die DATEV-Daten sicher und automatisiert übernehmen und interaktive Auswertungen ermöglichen, bei Bedarf auch im Zusammenspiel mit weiteren Datenquellen.

Jetzt informieren und teilnehmen

Du möchtest DATEV-Daten einfacher analysieren und dein Finanzreporting transparenter gestalten? Dann nutze die DATEV-Marktplatz Expo online, um EVACO DATEV Connect kennenzulernen und deine Fragen direkt zu klären.

Wir freuen uns, Dich auf der DATEV Marketplace Expo online 2026 zu treffen – hier kannst Du Dich kostenlos anmelden!

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EVACO ist Sponsor der Qlik AI Reality Tour 2026 in Deutschland

Als Qlik Partner der ersten Stunde ist EVACO auch in 2026 Sponsor der Qlik AI Reality Tour. Die jährliche Eventreihe bringt Business- und IT-Entscheiderinnen und -Entscheider zusammen, um zu zeigen, wie Data, Analytics und AI in der Praxis messbare Ergebnisse schaffen.

AI Reality Tour 2026: AI in die Praxis bringen

Die Qlik AI Reality Tour 2026 ist eine globale Eventreihe, die Unternehmen dabei unterstützt, von AI-Ambition zu realen, messbaren Business Outcomes zu kommen. In der DACH-Region macht die Tour in Wien, Zürich und Düsseldorf Station.

Im Mittelpunkt stehen konkrete Use Cases, Customer Stories und praxisnahe Einblicke rund um Data, Analytics und AI. Das Format richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider aus Business und IT und verbindet strategische Keynotes mit Roundtables, Panel-Formaten, Breakout Sessions und Networking.

Warum EVACO die AI Reality Tour unterstützt

EVACO begleitet Unternehmen dabei, Daten nutzbar zu machen und AI Initiativen erfolgreich umzusetzen. Die AI Reality Tour bietet den passenden Rahmen, um über aktuelle Herausforderungen, konkrete Einsatzszenarien und nächste Schritte rund um datengetriebene Entscheidungen und AI zu sprechen.

Der besondere Fokus der Tour liegt nicht auf klassischem Konferenzprogramm, sondern auf hochwertigem Austausch. Alle Teilnehmer sind direkt in das Event-Erlebnis eingebunden und kommen in abwechslungsreichen Formaten mit einander ins Gespräch.

Was dich vor Ort erwartet

Die AI Reality Tour 2026 macht am 24. Juni 2026 im Capitol Theater Düsseldorf halt. Auf der Agenda stehen unter anderem visionäre Keynotes, Roundtable-Diskussionen und Kundenerfahrungen. Qlik-Demos sowie Breakout Sessions geben Einblick in die gelebte Praxis.

Gemeinsam über Data, Analytics und AI sprechen

Du planst, Data und AI stärker in deinem Unternehmen zu verankern? Dann ist die AI Reality Tour eine gute Gelegenheit, um konkrete Ansätze kennenzulernen, Fragen zu stellen und dich mit Expertinnen und Experten auszutauschen. In ungezwungener Atmosphäre bleibt genug Zeit für Networking und fachlichen Austausch mit den Qlik-Experten und anderen Kunden.

Wir freuen uns, Dich bei der Qlik AI Reality Tour 2026 zu treffen – hier kannst Du Dich kostenlos anmelden!

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Das größte Risiko einer AI-Strategie: zu klein denken

Viele Unternehmen starten mit kleinen AI-Pilotprojekten. Das ist sinnvoll – doch wer beim Proof of Concept stehen bleibt, riskiert punktuelle Erfolge ohne nachhaltige Wirkung.

Warum der erste AI-Pilot nicht ausreicht

Ein Proof of Concept ist für viele Unternehmen der erste Schritt in Richtung Artificial Intelligence. Er hilft, Erfahrungen zu sammeln, Potenziale sichtbar zu machen und erste Ergebnisse zu erzielen. Ein Chatbot beantwortet Fragen. Eine Automatisierung spart Zeit. Ein Modell liefert erste Prognosen.

Doch genau hier entsteht häufig das Problem: Der PoC funktioniert, aber der Schritt in die Breite gelingt nicht. Aus einem erfolgreichen Prototyp wird keine skalierbare Lösung. Aus einer technischen Idee entsteht keine organisatorische Veränderung.

Das größte Risiko einer AI-Strategie ist deshalb oft nicht, zu spät zu starten. Es ist, zu klein zu denken.

AI wird noch zu oft wie ein klassisches IT-Projekt behandelt

In vielen Organisationen wird AI mit einem begrenzten Scope gestartet: ein einzelner Use Case, eine technische Zielsetzung, ein klar abgegrenztes Projektteam. Für den Einstieg ist das nachvollziehbar. Für eine echte AI-Strategie reicht es aber nicht aus.

Denn AI verändert nicht nur Systeme. AI beeinflusst Prozesse, Entscheidungen, Rollen, Verantwortlichkeiten und den Zugang zu Wissen. Sobald AI über einen isolierten Anwendungsfall hinausgehen soll, stehen Unternehmen vor Fragen, die weit über Technologie hinausgehen:

  • Wer übernimmt Verantwortung?
  • Welche Daten dürfen genutzt werden?
  • Wie werden Qualität, Sicherheit und Governance sichergestellt?
  • Welche Prozesse müssen angepasst werden?
  • Welche Kompetenzen braucht das Unternehmen?
  • Wie wird aus einem Use Case ein skalierbarer Ansatz?

Wer diese Fragen nicht beantwortet, schafft Einzellösungen. Wer sie strategisch angeht, schafft die Grundlage für nachhaltige Veränderung.

AI ist eine Aufgabe für die gesamte Organisation

AI ist keine reine IT-Aufgabe. Natürlich braucht es Technologie, Plattformen, Daten und Modelle. Doch der eigentliche Hebel liegt in der Verbindung von Technologie und Organisation.

Eine belastbare AI-Strategie beginnt deshalb nicht mit der Frage nach dem nächsten Tool. Sie beginnt mit einem klaren Zielbild:

Wo soll AI echten Mehrwert schaffen? Welche Prozesse oder Entscheidungen sollen verbessert werden? Welche organisatorischen Voraussetzungen müssen geschaffen werden? Welche Leitplanken braucht es für Governance, Compliance und Sicherheit?

Erst wenn diese Fragen geklärt sind, werden Use Cases, Plattformen und Pilotprojekte wirklich wirksam.

PoCs bleiben wichtig – aber sie sind keine Strategie

Pilotprojekte sind ein sinnvoller Einstieg. Sie machen Möglichkeiten greifbar und helfen, erste Erfahrungen aufzubauen. Entscheidend ist jedoch, sie nicht mit einer Strategie zu verwechseln.

Ein PoC zeigt, was möglich ist. Eine AI-Strategie stellt sicher, dass daraus ein skalierbarer Ansatz wird.

Dazu braucht es eine klare Priorisierung von Use Cases, belastbare Datenstrukturen, Verantwortlichkeiten, Governance-Regeln und ein Verständnis dafür, wie sich Prozesse und Arbeitsweisen verändern. Nur so entsteht aus einzelnen Initiativen ein strategischer Hebel für das gesamte Unternehmen.

Vom Experiment zur Organisationsstrategie

Unternehmen, die AI erfolgreich einsetzen, betrachten AI nicht als isoliertes Experiment. Sie verbinden konkrete Anwendungsfälle mit einem übergeordneten Zielbild und schaffen Strukturen, die Skalierung ermöglichen.

Dazu gehören:

  • ein klares Verständnis der Business-Ziele
  • priorisierte Use Cases mit messbarem Nutzen
  • verfügbare und qualitativ passende Daten
  • Leitplanken für Governance, Sicherheit und Compliance
  • definierte Verantwortlichkeiten
  • Kompetenzen für Fachbereiche und IT
  • ein realistischer Umsetzungsplan

So wird AI nicht nur technisch eingeführt, sondern organisatorisch verankert.

Auf einen Blick

  • Viele Unternehmen starten sinnvollerweise mit einem AI Proof of Concept
  • Kritisch wird es, wenn aus Pilotprojekten keine Skalierung entsteht
  • AI ist keine reine IT-Aufgabe, sondern betrifft Prozesse, Entscheidungen und Organisation
  • Eine belastbare AI-Strategie beginnt mit Zielbild, Use Cases, Governance und Verantwortlichkeiten
  • Der EVACO AI Strategie Workshop unterstützt Unternehmen beim strukturierten Einstieg

AI strategisch angehen

Der entscheidende Perspektivwechsel ist klar: AI ist kein reines Technologieprojekt. AI ist ein Thema für die gesamte Organisation.

Wer AI nur als IT-Vorhaben behandelt, wird punktuelle Erfolge sehen. Wer AI als strategischen Hebel für Prozesse, Entscheidungen und Wertschöpfung versteht, schafft die Basis für echten Fortschritt.

Call-to-Action:
Du möchtest strukturiert in das Thema AI starten? Der EVACO AI Strategie Workshop bietet dir in zwei Tagen die Grundlage für einen erfolgreichen Einstieg – praxisnah, ganzheitlich und mit Blick auf die entscheidenden Erfolgsfaktoren.

Interesse? Wende Dich gerne an unseren Experten unter kevin.gruendker@evaco.de

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KI gegen Brain-Drain: damit kein Wissen das Unternehmen verlässt

Damit Wissen bleibt, wenn Menschen gehen

In vielen Unternehmen steckt entscheidendes Wissen nicht in Systemen, sondern in den Köpfen erfahrener Mitarbeitender. KI kann helfen, dieses Wissen systematisch zu sichern, zu strukturieren und im Arbeitsalltag nutzbar zu machen.

Über Jahre entsteht in Unternehmen wertvolles Erfahrungswissen: besondere Abläufe, typische Fehlerquellen, gewachsene Zusammenhänge und praktische Lösungen für Situationen, die in keiner Prozessbeschreibung vollständig dokumentiert sind.
Dieses Wissen ist im Alltag oft unverzichtbar. Gleichzeitig ist es besonders gefährdet. Denn wenn erfahrene Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen verlassen oder in den Ruhestand gehen, verschwindet nicht nur personelle Erfahrung. Häufig geht auch fachlicher Kontext verloren.
Warum wurde ein Prozess auf eine bestimmte Weise gelöst? Welche Sonderfälle gibt es? Welche Abkürzungen funktionieren in der Praxis? Und wo liegen Risiken, die in keiner offiziellen Dokumentation auftauchen? Genau diese Fragen zeigen, wie wichtig ein strukturierter Wissenstransfer ist.

Warum klassische Dokumentation oft nicht ausreicht

Viele Unternehmen arbeiten mit Wikis, Prozesshandbüchern, Ordnerstrukturen oder Übergabedokumenten. Diese Formate sind wichtig, stoßen bei Erfahrungswissen aber schnell an Grenzen. Denn implizites Wissen ist selten sauber strukturiert. Es entsteht in Gesprächen, Projekten, Routinen und persönlichen Einschätzungen. Oft wird erst nach dem Ausscheiden erfahrener Personen deutlich, wie viel Wissen entweder nicht dokumentiert oder schlicht nicht auffindbar ist: denn klassische Dokumentation sichert Informationen, macht aber Erfahrungswissen nicht automatisch auffindbar, verständlich oder im richtigen Kontext nutzbar. Der Einsatz von KI ermöglicht, große Mengen an Informationen effizient zu strukturieren und in eine Form zu bringen, die im Unternehmen weiterverwendet werden kann.

Wie KI beim Wissenstransfer unterstützt

KI ersetzt an dieser Stelle keine Fachkenntnis, daher geht es zunnächst weniger darum, Fakten abzufragen, als vielmehr um den Kontext. Ein sinnvoller Ansatz beginnt daher mit strukturierten Interviews mit erfahrenen Mitarbeitenden. So wird Wissen, das bisher nur persönlich verfügbar war, zunächst sichtbar und greifbar.
In solchen Gesprächen können unter anderem folgende Inhalte erfasst werden:

  • Entscheidungslogiken
  • Sonderfälle und Ausnahmen
  • typische Probleme
  • bewährte Vorgehensweisen
  • informelle Abläufe
  • praktische Tipps aus dem Arbeitsalltag

Im nächsten Schritt hilft KI, die gesammelten Inhalte aufzubereiten. Interviews lassen sich transkribieren, bereinigen, thematisch ordnen und in nutzbare Wissensbausteine überführen. Aus mündlichem Erfahrungswissen entstehen dadurch zum Beispiel FAQ-Einträge, Prozessbeschreibungen, Fallbeispiele oder strukturierte Hinweise zu typischen Sonderfällen.

Vom Erfahrungswissen zum Wissens-Agenten
Besonders wirkungsvoll wird dieser Ansatz, wenn das aufbereitete Wissen in ein RAG-System überführt wird. RAG steht für Retrieval-Augmented Generation und verbindet ein Sprachmodell mit einer unternehmensinternen Wissensbasis. Statt personifizierter Wissensmonopole steht das Wissen jedem jederzeit dialogbasiert zur Verfügung. Damit verändert sich der Wissenstransfer grundlegend: Wissen wird nicht nur abgelegt, sondern aktiv nutzbar gemacht. Mitarbeitende können dann Fragen stellen wie z.B:

  • Wie läuft dieser Sonderprozess
  • Was ist bei einem bestimmten Kunden zu beachten
  • Welche Schritte sind in einem Ausnahmefall relevant
  • Welche Erfahrungswerte gibt es zu dieser Situation?

Das verbessert Onboarding Prozesse, Mitarbeitende finden schneller Antworten. Vertretungen können sich einfacher einarbeiten. Wiederkehrende Rückfragen werden reduziert. Vor allem aber sinkt die Abhängigkeit von einzelnen Personen. Unternehmen gewinnen an Stabilität, weil kritisches Wissen nicht mit dem Ausscheiden erfahrener Mitarbeitender verloren geht.

Worauf es bei der Umsetzung ankommt
Ein guter Wissenschatbot entsteht nicht dadurch, dass beliebige Inhalte in ein System geladen werden. Damit aus einer Sammlung von Informationen ein belastbarer digitaler Assistent wird, sind Qualität, Struktur und kontinuierliche Pflege entscheidend. Dazu gehören:

  • gut vorbereitete Interviews
  • saubere Transkription und Aufbereitung
  • thematische Strukturierung der Inhalte
  • fachliche Validierung
  • klare Zuständigkeiten für Pflege und Aktualisierung
  • ein sicherer Umgang mit sensiblen Informationen

Kein weiterer Ablageort, sondern universaler Zugang zu Erfahrungswissen
Die große Chance liegt darin, aus Wissen in Köpfen einen zentral verfügbaren Wissensraum zu schaffen. Unternehmen bauen damit keinen weiteren Ablageort, sondern einen praktischen Zugang zu Erfahrungswissen, der im Arbeitsalltag echten Nutzen stiftet.

Wenn Du sehen möchtest, wie wir das in der Praxis umsetzen und Erfahrungswissen in deinem Unternehmen sichern und im Arbeitsalltag nutzbar machen möchtest, komm gerne auf uns zu. Wir haben die nötige Erfahrung und Kreativität für die Umsetzung KI-gestützter Wissenslösungen.

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