EVACO Expertise: Wie KI die BI-Rolle verändert
EVACO Data Scientist Tobias Eickmanns hat das Fachmagazin BI-Spektrum als Gastautor bereichert. In seinem Beitrag zeigt er, wie generative KI, MCP und dialogbasierte Analysen die Rolle von BI-Entwicklern grundlegend transformieren.
Vom Entwickler zum Orchestrator
Wie beeinflusst generative KI die Arbeit in Business Intelligence? Dieser Frage widmet sich EVACO Data Scientist Tobias Eickmanns in seinem Gastbeitrag für das BI-Spektrum, Ausgabe 02/2026.
Unter dem Titel „Vom Entwickler zum Orchestrator: Die neue Rolle des BI-Entwicklers“ beleuchtet er, warum klassische Dashboards und vordefinierte Berichtspfade zunehmend an Grenzen stoßen. Fachbereiche erwarten heute schnelle, kontextbezogene Antworten. Analysen entstehen immer häufiger im Dialog statt in statischen Cockpits.
Vom Dashboard zur dialogbasierten Analyse
Tobias macht gleich am Anfang seines Beitrags deutlich: Business Intelligence steht vor einem Paradigmenwechsel. Generative KI ermöglicht es, Fragen in natürlicher Sprache zu stellen, dynamisch auszuwerten und Ergebnisse kontextbezogen einzuordnen.
Damit verschiebt sich der Fokus weg von der reinen Visualisierung einzelner Berichte. Entscheidend wird, ob Datenmodelle, Metadaten und Geschäftsregeln so aufbereitet sind, dass KI-gestützte Systeme fachlich korrekte Antworten liefern können.
MCP als Bindeglied zwischen KI und BI
Ein zentraler Aspekt des Gastbeitrags ist das Model Context Protocol (MCP), das sich anschickt, zum USB-Standard für KI Schnittstellen zu werden. MCP dient als technisches Bindeglied zwischen Sprachmodellen und BI-Systemen. Es ermöglicht einen kontrollierten Zugriff auf Daten, Metadaten und fachliche Logiken.
Für Unternehmen ist das besonders relevant, weil KI-Systeme nicht isoliert auf Basis ihres Trainingswissens antworten sollen. Stattdessen müssen sie auf eine verlässliche Datenbasis zugreifen können – inklusive Berechtigungen, Governance und klar definierter Kennzahlen.
Die neue Rolle von BI-Entwicklern
Tobias teilt in seinem Fachbeitrag seine Einschätzung, dass BI-Entwickler durch diese Entwicklung nicht überflüssig werden. Aber ihre Rolle verschiebt sich, denn Aus Berichtserstellern werden zunehmend Orchestratoren: Sie kuratieren semantische Modelle, sichern Datenqualität, definieren Geschäftsregeln und sorgen dafür, dass KI-gestützte Analysen fachlich belastbar bleiben.
Einschätzung:
- Dateninteraktion in natürlicher Sprache führt zu einem Wandel von klassischer BI zu generativen Analysen.
- Schwerpunkt verändert sich von der Erstellung einzelner Berichte zur Bereitstellung von Datenmodellen, Metadaten und Geschäftsregeln, damit KI-gestützte Systeme fachlich korrekte Antworten liefern können.
- Im Fokus stehen MCP, semantische Modellierung und Governance.
- Die Rolle von BI-Entwicklern verschiebt sich vom Report-Building zur Orchestrierung.
- Unternehmen sollten KI-gestützte BI über klare Datenmodelle und Pilotprojekte absichern.
Tobias resümiert: BI bleibt – mit neuem Schwerpunkt
Der Gastbeitrag im BI-Spektrum zeigt: Der Wandel in Business Intelligence ist kein reiner Technologietrend. Er betrifft Prozesse, Rollenbilder und die Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen, BI-Teams und KI-Systemen.
Für EVACO ist klar: Verlässliche KI-gestützte Analysen entstehen nicht allein durch leistungsfähige Modelle. Sie brauchen saubere Datenstrukturen, klare fachliche Logik und eine starke Governance.
Zum Gastbeitrag auf es hier, das PDF findest Du hier. Wenn Du mehr darüber erfahren willst, wie generative BI, MCP und semantische Modellierung deine Datenstrategie weiterbringen können, komm gerne in unsere KI-Sprechstunde und finde heraus, wie du deine BI-Umgebung fit für KI-gestützte Analysen machst.